Beschluss des Bundeskabinetts zur Verfolgung von Steuerhinterziehung über „Briefkastenfirmen“

Das Bundeskabinett hat am 21. Dezember 2016 den Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Steuerumgehung und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften beschlossen und in erheblicher Eile auf die im Frühjahr bekannt gewordenen „Panama Papers“ auf nationaler Ebene reagiert.

Wir hatten über die inhaltlichen Änderungen im Einzelnen berichtet, die auf der Homepage des Bundesfinanzministeriums (BMF) zusammengefasst sind. Neben dem beschlossenen vereinfachten Kontenabruf und Offenlegungspflichten bezüglich bestimmter Geschäftsbeziehungen wird im Zuge der Gesetzesänderung die Nutzung einer Drittstaatengesellschaft zur Vermeidung von Steuern als besonders schweren Fall der Steuerhinterziehung bestimmt.